Was ist Taekwon-Do?

Zur Geschichte des Taekwon-Do

Der Ursprung des Taekwon-Do findet sich in Korea. Deckengemälde, Grabdenkmäler und Aufzeichnungen, die bis in das Jahr 420 n.Chr. reichen, deuten auf alte Formen des Hand- und Fusskampfes, als  kriegerische Kunst ausgeübt oder als beim Volk sehr beliebte Wettkampfdisziplin.

Eine besondere Stellung nimmt der legendäre Kriegerorden der Hwa-Ran-Do ein, der nicht zuletzt durch Befolgen der Lehre des buddhistischen Mönches Won Kang, die Geschichte Koreas prägte.

Ein wechselseitiger Austausch mit den Schulen der benachbarten asiatischen Staaten ließ über Jahrhunderte Taekwon-Do zu dem reifen, was in der Moderne praktiziert wird.

Die Bezeichnung Taekwon-Do wurde in Korea offiziell erst 1955 eingeführt, mit dem Grundgedanken, die koreanischen Kampfkünste weltweit vorzustellen.


Großmeister Kwon, Jae-Hwa

Ein Leben für Taekwon-Do

1937 in Pusan, einer großen Hafenstadt im Süden Koreas geboren, übt sich Kwon Jae-Hwa schon früh im Taekwon-Do und fällt durch sein aussergewöhnliches Talent auf.

Lehrer:

  • Großmeister Hae, Dea-Yeong, 6. Dan widmete sich der Ausbildung nur dieses einen Schülers.
  • General Choi, Hong-Hi, 9. Dan unterrichtete Kwon, Jae-Hwa persönlich.

Traditionelles Taekwon-Do

1966 war Großmeister Kwon Jae-Hwa Mitglied eines von der koreanischen Regierung gesandten Teams, das Taekwon-Do der westlichen Welt vorstellte.

In der Folge lehrt Großmeister Kwon, Jae-Hwa Traditionelles Taekwon-Do auch in Deutschland vor dem geistigen Hintergrund des Do (Mehrere Publikationen, Darunter - 1970 – „Zen – Kunst der Selbstverteidigung“ – O.W. Barth Verlag) und distanziert sich, als Taekwon-Do nur als „Wettkampfsport“ propagiert wird.

Großmeister Kwon Jae-Hwa ist Traditionelles Taekwon-Do